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Ich will dieses Jahr einen Jahresrückblick schreiben, der nicht wie eine Aufzählung klingt.

Bring deine Notizen zum Jahr mit, ruhig ungeordnet: drei Höhepunkte, etwas, das schwer war, ein paar Zahlen oder Daten und was ansteht. Das E-Mail-Format von HidenGPT, Art Newsletter, ordnet sie nach Themen statt nach Monaten und schreibt 250 bis 600 Wörter mit Zwischenüberschriften. Was von dir kommt, bleibt drin, erfunden wird nichts.

Probier es mit deiner eigenen Aufgabe

Wofür

So geht es in HidenGPT

  1. 01

    Geh die Fotos auf deinem Handy Monat für Monat durch und notier, was dir beim Durchscrollen wichtig vorkommt, und daneben, wer davon erzählt werden darf.

  2. 02

    Wähle unter „Wofür“ E-Mail, stell die Art auf Newsletter und die Länge auf Lang, wenn es mehr als eine halbe Seite werden soll.

  3. 03

    Schreib deine Notizen ins Hauptfeld, sag, für wen der Rückblick ist, und ob er per Du oder Sie geschrieben wird.

  4. 04

    Lies den Entwurf mit den Augen der entferntesten Tante oder des kleinsten Kunden: Versteht sie, wer gemeint ist, und langweilt sie ein Abschnitt?

  5. 05

    Zeig den Text vor dem Verschicken allen, die darin vorkommen, besonders Kindern ab dem Schulalter und Kolleginnen, deren Namen genannt werden.

E-Mail / Newsletter: Betreffzeilen, die geöffnet werden, E-Mails und Newsletter, die Antworten bekommen.

Beispiel: Anfang eines Familien-Jahresrückblicks

Etwa 160 Wörter, der Rest folgt nach Themen geordnet:

„Liebe Familie, liebe Freundinnen und Freunde,

wenn wir an dieses Jahr denken, denken wir vor allem an Regen. Elf von vierzehn Tagen hat es auf unser Zelt in Dänemark geregnet, und Mila sagt trotzdem, es war der beste Urlaub ihres Lebens. Wir haben gelernt, dass man mit zwei Kindern und einem Kartenspiel erstaunlich lange in einem Vorzelt sitzen kann.

Neue Wege

Jonte ist im September in die Schule gekommen und liest uns seitdem jedes Schild vor, auch die auf der Autobahn. Tobias hat nach acht Jahren den Arbeitgeber gewechselt und fährt jetzt jeden Morgen mit dem Rad an der Weißen Elster entlang, was er bei jeder Gelegenheit erwähnt.

Was schwer war

Im Frühjahr lag Annas Vater sechs Wochen im Krankenhaus. Es geht ihm wieder gut, und wir sind dankbar für jeden, der in dieser Zeit angerufen hat.“

Nach Themen ordnen statt nach Monaten

Ein Rückblick, der im Januar anfängt und im Dezember aufhört, liest sich wie ein Kalender. Drei oder vier Themen tragen besser: etwa Neues, Reisen, Arbeit, was schwer war, was kommt. Jedes Thema bekommt einen kurzen Absatz und eine Zwischenüberschrift.

Fang mit dem Moment an, über den ihr noch lacht oder den alle kennen sollen, nicht mit „Was für ein Jahr“. Der erste Satz entscheidet, ob jemand weiterliest oder den Brief zur Seite legt.

Ein ehrlicher Tiefpunkt in einem Satz oder zwei macht den Rückblick glaubwürdig. Ein Brief, in dem jedes Kind Klassenbeste und jeder Urlaub perfekt war, wirkt auf viele eher anstrengend. Dabei gilt: Gesundheit, Trennung und Geld anderer Menschen gehören nur hinein, wenn diese Menschen einverstanden sind.

Für die Länge reicht eine A4-Seite, also etwa 400 bis 500 Wörter. Wer mehr erzählen will, legt Fotos bei statt mehr Text.

Der Jahresrückblick einer Firma

Ein Firmen-Rückblick an Kunden oder an das Team folgt derselben Idee, nur mit anderen Themen: was neu ist, was ihr geschafft habt, wer dazugekommen ist, was im nächsten Jahr kommt. Drei bis vier Abschnitte mit Zwischenüberschrift, ein kurzer persönlicher Einstieg der Geschäftsführung und ein einziger Hinweis am Ende, etwa auf einen Termin oder ein neues Angebot.

Zahlen machen einen Rückblick konkret, aber nur echte: „Wir haben 2.400 Küchen ausgeliefert“ statt „ein Rekordjahr“. Fehlt eine Zahl in deinen Notizen, setzt der Entwurf einen Platzhalter in eckige Klammern, statt eine zu erfinden.

Nenn Mitarbeitende nur mit ihrer Zustimmung, und Kunden nur, wenn sie öffentlich als Referenz genannt werden möchten. Für den Versand an viele Empfänger nutzt du dein Newsletter-Programm; Abmeldelink und Impressum kommen von dort, nicht aus dem Entwurf.

Das Newsletter-Format setzt unter den Betreff eine Vorschauzeile von höchstens 90 Zeichen. Für einen Familienbrief löschst du sie einfach.

Nicht das richtige Tool, wenn

  • Eine Weihnachtskarte mit drei Sätzen. Für kurze Kartentexte gibt es eine eigene Seite mit Beispielen.
  • Einen Geschäftsbericht mit Bilanz und Pflichtangaben. Der folgt festen Vorgaben und gehört in die Hände von Buchhaltung und Steuerberatung.
  • Ein Jahr, das du ohne Notizen beschreiben willst. Der Entwurf füllt Lücken nicht mit erfundenen Erlebnissen.

Andere Wege

Fotobuch mit kurzen Bildunterschriften
Für Familien, die lieber zeigen als erzählen. Ein Satz pro Bild ersetzt den Brief.
Selbst schreiben, ein Abschnitt pro Abend
Vier Themen an vier Abenden, dann ein Abend zum Kürzen. Das dauert länger, klingt aber sicher nach dir.
ChatGPT oder ein anderer Chatbot
Ordnet Notizen schnell, schreibt aber gern von „Höhen und Tiefen“ und einem „bewegten Jahr“; streich diese Sätze.

Fragen

Wie schreibe ich einen Jahresrückblick?

Sammle Höhepunkte, einen Tiefpunkt und einen Ausblick, ordne sie nach drei oder vier Themen und fang mit dem lebendigsten Moment an. Eine A4-Seite reicht.

Wie fange ich einen Jahresrückblick an?

Mit einem Moment, nicht mit einer Bilanz. „Elf von vierzehn Urlaubstagen hat es geregnet“ zieht mehr als „Was für ein ereignisreiches Jahr“.

Wie lang sollte ein Jahresrückblick für die Familie sein?

Etwa eine A4-Seite, also 400 bis 500 Wörter. Mit der Länge Lang zielt der Entwurf auf 250 bis 600 Wörter, das passt für die meisten Familienbriefe.

Was gehört in den Jahresrückblick einer Firma?

Was neu ist, was ihr geschafft habt, wer dazugekommen ist und was kommt, mit echten Zahlen und einem einzigen Hinweis am Ende. Eigenlob ohne Beleg wirkt im Dezember wie Werbung.

Darf ich über andere Familienmitglieder schreiben?

Frag sie vorher, besonders Kinder ab dem Schulalter und alles, was Gesundheit oder Geld betrifft. Ein Rückblick wird weitergereicht und manchmal fotografiert.

Ist ein Jahresrückblick mit KI nicht unpersönlich?

Nur, wenn die Erlebnisse fehlen. Der Entwurf ordnet und formuliert, was du aufgeschrieben hast; du änderst, was nicht nach dir klingt, und schickst ihn als deinen Brief.

Was brauche ich, um es zu nutzen?

Zum Ausprobieren nichts: Auf der Startseite gibt es ohne Konto 2 Entwürfe pro Tag. Für eine Stimme aus deinen eigenen Texten, die den Brief nach dir klingen lässt, brauchst du einen Tarif; Pro kostet im ersten Monat 3 $.